Ich bin nun schon seit über 15 Jahren in der Ernährungsberatung unterwegs. Und wisst ihr, welcher Satz mir nach einem Erstgespräch immer wieder begegnet? „Krass, ehrlich gesagt habe ich mit etwas völlig anderem gerechnet!“
Und kurz danach kommt meist ein riesiger Seufzer der Erleichterung – weil sich genau diese typischen, beklemmenden Erwartungen eben nicht erfüllt haben.
Was schießt euch als Erstes durch den Kopf, wenn ihr an eine Ernährungsberatung denkt?
Bei den allermeisten sitzt da sofort die pure Angst im Nacken: vor Verboten, vor Zeigefinger-Mentalität und vor einem starren Wochenplan voller Einschränkungen, den man nun brav abzuarbeiten hat.
Und das Bittere daran: Diese Befürchtung kommt nicht von ungefähr. Genau dieser verstaubte Zirkus findet da draußen tatsächlich tagtäglich statt. Kein Wunder also, dass viele von euch einen riesigen Bogen um das Thema machen. Ganz ehrlich? Wenn mir jemand mit einem starren Regelkorsett ankäme, hätte ich darauf genauso wenig Lust.
„Eine gute Ernährungsberatung macht sich selbst überflüssig – indem sie dir das Wissen und das Selbstvertrauen schenkt, dein Leben lang gesund zu essen.“
Anne Krenzin
Woran erkennt man aber nun eine wirklich gute Beratung?
Eine wirklich seriöse Beratung, die euch nachhaltig etwas bringt, besteht niemals darin, euch einfach stur die Ernährungspyramide vorzubeten und Lebensmittel zu streichen, die angeblich „böse“ sind oder dick machen.
Eine gute Beratung setzt an einer ganz anderen Stelle an: bei euch, eurem Alltag und euren persönlichen Mustern!
Da kommt nämlich eine riesige Portion Psychologie ins Spiel. Niemand kann ernsthaft von euch erwarten, dass ihr Gewohnheiten, die ihr teilweise seit Jahrzehnten mit euch herumschleppt, einfach so per Knopfdruck ablegt. Das funktioniert schlichtweg nicht – und auf Dauer schon gar nicht.
Wenn ihr euer Ernährungsverhalten wirklich dauerhaft verändern wollt, braucht es ehrliche Reflexion statt Verzicht:
- Warum esst ihr in bestimmten Situationen, obwohl ihr gar keinen Hunger habt?
Woher kommen diese Muster eigentlich?
Was gibt euch das Essen in genau diesem Moment – Trost, Belohnung, Stressabbau?
Was mir in meiner Ernährungsberatung wichtig ist.
Ernährung hat verdammt viel mit eurer eigenen Biografie und gelernten Mechanismen zu tun. Eure Gewohnheiten sind schließlich nicht über Nacht vom Himmel gefallen, sie haben eine Geschichte. Genau deshalb ist es der zentrale Kern meiner Arbeit, diesen Ursachen gemeinsam auf den Grund zu gehen, alte Schleifen aufzubrechen und Schritt für Schritt neue, echte Routinen aufzubauen.
Natürlich schauen wir uns auch an, was auf eurem Teller landet, und drehen an den passenden Stellschrauben. Aber das ist nur ein kleiner Baustein des Ganzen. Erst wenn ihr eure eigenen Verhaltensmuster versteht, greifen solche Veränderungen auch langfristig – ganz ohne Zwang und ohne schlechtes Gewissen.
Meine Beratung findet übrigens ganz unkompliziert per Online-Videocall statt. Wir sehen uns, sprechen auf Augenhöhe und können uns ganz in Ruhe austauschen – egal, wo ihr gerade seid.
Der unschlagbare Vorteil: Kein Fahrtstress, keine Parkplatzsuche und null Druck. Ihr könnt es euch dafür ganz entspannt in Jogginghose mit einer Tasse Tee auf dem heimischen Sofa gemütlich machen.
Befreit euch von der Angst vor Verboten, hört auf, euch im Kreis zu drehen, und findet euren ganz eigenen, entspannten Weg zu echtem Wohlbefinden.
Checkliste für eine seriöse Ernährungsberatung
Wissenschaftlich fundierte Ausbildung
Diplom Oecotrophologe oder staatlich geprüfter Diätassistent sind geschützte Berufsbezeichnungen, die nur mittels Studium oder Ausbildung erworben werden können.
Anamnese vor der Beratung
Bevor du die Beratung kostenpflichtig buchst, wird geklärt, wo deine Probleme liegen und ob die Fachkraft dir wirklich helfen kann. Das geschieht entweder über ein kostenfreies Erstgespräch oder mit Hilfe eines Anamnesebogens, den du ausfüllen musst.
Gesprächsverlauf
Die Fachkraft sieht dich und deinen Alltag und unterstützt dich dabei, innerhalb dieser Rahmenbedingungen Gewohnheiten zu ändern. Sie ist dabei empathisch statt auf pauschale, allgemeingültige Empfehlungen oder Produktverkauf zu setzen.